Wie wir Verantwortung neu verteilen

...und so sicherstellen, dass unsere wachsende Firma zukunftsfähig bleibt!
Von Joël Hafner

Als Startup entwickelst du dein Geschäft oft an der Kaffeemaschine weiter. Die Wege sind ultrakurz, der Impact einer Entscheidung direkt. Wenn die Firma Erfolg hat und wächst, muss sich das aber ändern.

Mit mehr Mitarbeitenden kommt automatisch Distanz. Man sieht sich schlicht seltener, arbeitet nicht mehr an denselben Projekten. Es entstehen kommunikative Lücken, Orientierung und Effektivität nehmen ab. Damit die Firma agil bleibt und sich weiter gut entwickeln kann, muss Verantwortung breiter verteilt werden. Transparenz und geregelte Kommunikation werden essenziell für das Wachstum in der Zukunft.

An diesem Punkt ist INNOArchitects. Andreas Wecker hat sich intensiv mit der nächsten Entwicklungsstufe unserer Firma befasst und bringt es auf den Punkt: «Wir investieren in gute Leute, mit denen wir INNOArchitects weiterbringen wollen. Das heisst auch, wir geben ihnen den dafür nötigen Freiraum und die damit verbundene Verantwortung.» Wir bauen also die Firma um. Wir installieren ein neues Betriebssystem.

Ein Update für INNOArchitects

«INA OS» haben wir das Projekt getauft: INNOArchitects Operating System. Das tönt technisch, stellt aber den Menschen ins Zentrum. Jede Mitarbeiterin besetzt in der neuen Struktur ein Set an Rollen. Eine Rolle orientiert sich jeweils an einem Zweck («Purpose») und definiert die damit verbundenen Verantwortlichkeiten. Die Rolle ist wie ein Kleidungsstück, das man während der Arbeit anzieht.

Die Rollen sind in Kreisen organisiert. Ein Kreis ist vergleichbar mit einem Bereich, nur dass dieser nicht mit Menschen bestückt wird – sondern eben mit Rollen, die Mitarbeitende übernehmen. Diese können so in verschiedenen Kreisen aktiv sein. Die Arbeit wird strukturiert und verteilt. Das macht INNOArchitects nicht nur agil, sondern schafft auch Transparenz. Alle wissen, wo sie sich einbringen dürfen und müssen. Gleichzeitig ist auch klar, was nicht ihre Aufgabe ist. Wir sind überzeugt: In einem Unternehmen, das wächst, ist das entscheidend. Die Mitarbeitenden können sich engagieren, aber auch abgrenzen.

Andreas Wecker

Pilot in der INNOFactory

Wir schreiben uns Nutzerzentrierung auf die Fahne. Das ist unser Credo. Und so sind wir auch bei diesem Projekt vorgegangen. Andreas erklärt das Vorgehen: «Die Hypothese war, dass ein Rollenmodell gut zu uns als Firma passt und tragfähig ist. Nach einem ersten intensiven Austausch beschlossen wir, die Idee in unserer INNOFactory auf ihre Tauglichkeit zu testen.» Der Test ist geglückt.

Heute ist das Betriebssystem, das «INA OS», geschrieben, und INNOArchitects ist neu eine rollenbasierte Organisation. Wie wir vom Computer wissen: Grosse Updates brauchen ihre Zeit. Mitte Juni konnten wir an unserer Team-Retraite diesen wichtigen Schritt machen. Nun nimmt INNOArchitects 2.0 Form an.

Wir stehen erst am Anfang der Reise

Das wird spannend! «Wir lernen nun, was es bedeutet, die Rollen und Kreise mit Leben zu füllen», erklärt Andreas. Damit ist auch ein Kulturwandel verbunden. Die Verantwortung wird verteilt: «Transformation heisst lernen und verlernen. Die Organisation muss sich wandeln. Es geht darum, wie wir uns strukturieren und zusammenarbeiten.» Das gelte für jede Organisation. «Innovation beim Angebot allein genügt nicht. Es braucht eine gesamtheitliche Veränderung für nachhaltigen Erfolg.»

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Was denkst du über unser Vorhaben? Deine Anregungen und Fragen nehmen wir gerne entgegen.

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